Am 19. März 2021 hat der Kan­ton Aar­gau seine Jahres­rech­nung 2020 präsen­tiert. Mit einem Über­schuss von 288 Mil­lio­nen Franken haben wohl die wenig­stens gerech­net. Schliesslich wurde auf poli­tis­ch­er Ebene bere­its für das Jahr 2020 ein düsteres Bild prog­nos­tiziert. Dass es nun doch anders gekom­men ist, erfreut auch den ASPV, wirft aber gle­ichzeit­ig Fra­gen auf.

Einen grossen Anteil an diesem Erfolg haben die Mitar­bei­t­erin­nen und Mitar­beit­er der Kan­tonalen Ver­wal­tung und der Gerichte. Sie waren 2020 mit beson­deren Her­aus­forderun­gen kon­fron­tiert und haben mit Ein­satz und Herzblut den Kan­ton Aar­gau auf Kurs gehal­ten. Dass nun diesen Mitar­bei­t­en­den im Novem­ber 2020 durch den Grossen Rat die mod­er­ate Lohnpflege von 0.5 % ver­wehrt und stattdessen eine Null­runde beschlossen wurde, hin­ter­lässt angesichts dieses hohen Über­schuss­es doch Frageze­ichen beim ASPV.

Das erste Quar­tal 2021 hat gezeigt, dass die Her­aus­forderun­gen nicht klein­er wer­den. Das Staatsper­son­al wird sich weit­er­hin dafür ein­set­zen, dass der Kan­ton Aar­gau gut durch diese schwierige Zeit kommt. Gle­ichzeit­ig erwarten wir aber auch, dass die Regierung sowie der Grosse Rat eine entsprechende Anerken­nung dieser Leis­tun­gen für das Staatsper­son­al vornimmt.