Willkommen im ASPV

 
 

126 Jahre Kompetenz für 43 Franken

 

Als Verband des Aargauer Staatspersonals setzen wir uns engagiert für unsere Mitglieder ein. Davon profitieren Sozialarbeiterinnen genauso wie Schulzahnärzte, Bibliothekarinnen oder unsere Regierungsräte.
Für 43 Franken pro Jahr (ab 2017 aufgrund eines verbesserten Versicherungsschutzes für 48 Franken) sind Sie als Aktivmitglied dabei. Und dies in einem Verband, der auf eine 126-jährige Geschichte zurückblicken darf. Ein guter Grund, sofort beizutreten und von den attraktiven Angeboten und Vergünstigungen zu profitieren.
 
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AKTUELL

 
 
Mitteilung vom 26. August 2016

AFP 2017 - 2020: Das Schlimmste ist noch nicht vorbei

 
Das Positive vorweg: Der Regierungsrat hat die Einwände des Staatspersonals und seiner Verbände ernst genommen. Dass es gelungen ist, die unsäglichen Pläne über die Abschaffung des Dienstaltersgeschenks zu beerdigen, darf jedenfalls als Erfolg gewertet werden. Allerdings: Dieser Mini-Sieg hat nur einen Wert, wenn der Grosse Rat Ende November / Anfang Dezember den Aufgaben- und Finanzplan 2017-2020 (mit Budget für das kommende Jahr) nicht verschlimmbessert. Denn erstens ist der Voranschlag, den die Regierung dem Parlament heute vorgelegt hat, angesichts von neuerlicher Lohn-Nullrunde und Prämienverzicht an sich schon schwer verdaulich. Und zweitens haben Bürgerliche und Wirtschaftsverbände klar signalisiert, dass sie insbesondere beim Staatspersonal viel tiefer gehende Einschnitte erwarten – Stellenabbau, Lohnverzicht und Beitragsparität bei der Pensionskasse als Stichworte. Der ASPV wehrt sich vehement gegen einen solchen Kahlschlag. Er ist unverantwortlich gegenüber dem Staatspersonal und schädlich für den Staat Aargau und die Standortqualität des Kantons. Was dagegen Not tut, ist eine sorgfältige Aufgaben- und Leistungsüberprüfung, die mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen korrespondiert. Nur so kann eine strategische Haushaltsanierung, die sowohl einnahmen- als auch ausgabenseitig fundiert ist, gelingen. Es ist denn auch äusserst stossend, dass der Regierungsrat zuerst an allen Ecken und Enden spart, bevor er sich auf den strategischen Weg begibt – und es wäre noch stossender, wenn schliesslich das Staatspersonal die Zeche für diesen unverzeihlichen Fehler zahlen müsste. Gegen ein solches Vorhaben würde der ASPV auf die Barrikaden.
 
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Mitteilung vom 29. Juni 2016

ASPV kritisiert strategieloses Sparen des Regierungsrats

 
Der Spardruck nimmt zu – und damit auch jener auf das Staatspersonal: In der nunmehr vierten Sparrunde in Folge legt der Regierungsrat zur Haushaltsanierung Massnahmen vor, die abermals auch das Personal beschlagen. So zieht sich das Nullsummen-Spiel bei der Lohnentwicklung – das faktisch einem Reallohnabbau gleichkommt – ebenso fort wie das Schrauben an den letzten Konvenienzen des Staatspersonals. Es sind die Nadelstiche wie die schrittweise Abschaffung der Dienstaltersgeschenke, die Beschränkung des jährlichen Gleitzeitsaldoübertrags auf maximal 42 Stunden, die Reduktion der Dauer des Lohnnachgenusses nach dem Tod oder die Reduktion von einzelnen Spesenentschädigungen in der Spesenverordnung, die es dem Staatspersonal zunehmend "z Verleide mache". Immerhin: Zu einem Stellenabbau wie im vergangenen Jahr wird es nach heutigem Stand der Dinge nicht kommen – dies jedenfalls ist anerkennend zu vermerken. Auch wenn zum heutigen Zeitpunkt völlig unklar ist, wie sich der vorgesehene Leistungsabbau im Personalabbau niederschlagen wird.
Zudem: Statt nur ausgabenseitig zu agieren, schlägt der Regierungsrat nun auch einnahmenseitig Massnahmen vor. Die geplante 1-prozentige Steuererhöhung ab 2017 allerdings ist – gemessen an den Auswirkungen für "Otto Normalverbraucher" – viel zu bescheiden . Wenn es dem Regierungsrat ernst wäre mit begründeten Einnahmeerhöhungen, müsste er zwei oder drei Steuerprozente mehr betragen – schon aus taktischen Gründen, um im Grossen Rat wenigstens 1 Prozent plus – dies entspricht 17 Millionen Franken – durchzubringen. Alles in allem herrscht beim ASPV der Eindruck vor, dass der Regierungsrat noch immer keine Strategie hat, wie er die strukturellen Defizite im Staatshaushalt zu beseitigen gedenkt. Beziehungsweise: Er befasst sich dann im Rahmen der Sparmassnahmen für das Jahr 2018 – kein Witz! – mit dem strategischen Gehalt des auf Dauer ausgeglichenen Haushaltens. Dabei hätte der Aargau eine Finanzpolitik verdient, die sowohl in guten als auch in schlechten Zeiten mit Augenmass und Weitblick statt mit Kurzsichtigkeit und Tunnelblick funktioniert. Der ASPV wird die Massnahem im Einzelnen prüfen und sich im Rahmen des Anhörungsverfahrens zu den personalrechtlichen Massnahmen äussern. Es ist wichtig, dass die am 29. Juni gestartete Anhörung rege genutzt wird, damit für den Regierungsrat ein repräsentatives Bild von der Situation des Staatspersonals, die mehr als eine Befindlichkeit ist, entsteht. Die Unterlagen dazu finden sich im Intranet. Machen Sie mit!